Opern- und Mar­ken­welt


Opern- und Mar­ken­welt – näher als gedacht!

Liest man diese Über­schrift könnte man meinen, diese beiden Kom­po­nen­ten stoßen sich ab und haben eher wenig Schnitt­stel­len. Doch soweit liegen diese Welten nicht aus­ein­an­der. Sie sind sich näher als gedacht!
Im Kern liegt die Gemein­sam­keit

Ursprüng­lich kommt Luisa, neu im IDEENHAUS, aus der Thea­ter­bran­che und hat bereits einige Opern unter die Lupe genom­men. Als Musik-Thea­ter Regis­seu­rin liegt die eigent­li­che Arbeit an einer Oper an der Erfor­schung des Kerns. Um ein Werk zu begrei­fen und am Ende authen­tisch auf die Bühne zu brin­gen, muss es bis zum tiefs­ten Kern durch­drun­gen werden. Dieser Prozess kann viele Monate in Anspruch nehmen.
Jede Note, jedes Wort und jede Figur muss hin­ter­fragt und ent­schlüs­selt werden. Alles wird mit­ein­an­der in Bezug gesetzt. Lässt man in seiner kon­zep­tio­nel­len Arbeit ein musi­ka­li­sches Thema einfach aus, so merkt dies der Zuschau­er, also die Ziel­grup­pe, sofort!

Reihen von leeren orangefarbenen Theatersitzen in München, eine einzelne rot-weiße Jacke über einen Sitz in der Mitte drapiert - eine stimmungsvolle Szene der Einsamkeit im IDEENHAUS-Auditorium, die die stillen Momente hinter den Marken-Erfahrungen widerspiegelt.

Na, schon Schnitt­stel­len ent­deckt?

Wer sich in der Welt der Mar­ken­stra­te­gien aus­kennt, wird die oben genann­ten Vor­ge­hens­wei­sen wie­der­erken­nen. Das Durch­drin­gen und genaue Lesen von dem, was vor den eige­nen Augen liegt, ob es die Opern­par­ti­tur oder die Marke eines Unter­neh­mens ist. Die zen­tra­le Gemein­sam­keit liegt darin, die Kern­the­men und Gefüh­le her­aus­zu­ar­bei­ten und zu unter­strei­chen. Das Vor­han­de­ne nicht neu erfin­den und neu schrei­ben wollen, son­dern es her­aus­fil­tern und ver­ste­hen. Darin sieht Luisa eine fun­da­men­ta­le Schnitt­stel­le im Arbeits­pro­zess dieser beiden Bran­chen. Denn eine gut und pas­send insze­nier­te und inter­pre­tier­te Marke wird erst am Kon­takt­punkt greif- und erleb­bar. Da ist es egal, ob die Marke Apple oder Carmen heißt.

Bild­quel­le: joshua leal und Alev Takil auf Uns­plash

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Ein Mann mit kurzen braunen Haaren, der eine graue Anzugsjacke und ein weißes Hemd trägt, blickt mit neutralem Blick direkt in die Kamera. Der Hintergrund ist leicht unscharf, was auf einen Innenraum hindeutet.

Marcel Olek

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